Black Forest ULTRA Bike Kirchzarten

Rider: Bötze
Facts: 109 km / 3115 hm
https://www.ultra-bike.de

Nach einer Übernachtung neben dem Kloster, nein nicht Einsiedeln ;), sondern St. Peter neben Kirchzarten, ging es morgens um 7 Uhr zum Start. Block 13, also weeeit hinten. Der Start war eher, na ja, sagen wir mal verhalten.

Die erste Steigung war aber schon nicht ziemlich „saftig“, zum Hinterwaldkopf. Das war allerdings nur der Vorgeschmack zu den beiden Rampen die noch folgen würden, Farnwitte und Kaiserberg in der Mitte, schon bei der ersten mussten einige Forfait geben, die 2. war dann so heftig, dass ich keinen im näheren Umfeld mehr fahren sah, zumal es seit Tagen geregnet hatte und der Untergrund dementsprechend war.
Nach dieser Tortur waren einige, mich inklusive, schon leicht angeschlagen und es galt den Rhythmus wieder zu finden.
Die Stimmung bei bestimmten Punkten der Strecke war gut, ein Punkt bei dieser Strecke stach besonders hervor, die hatten ja eine regelrechte Party am laufen! Die Boxen lauter als am Heiteren Open Air mit Black Sabbath und sonstigem Metal, das war natürlich allererste Sahne und Balsam für die Bikerseele :).

Es hatte ab km 30 eigentlich alle 10 km wieder einen Verpflegungsposten, man merkte gut, dass dies nicht die 1. Austragung war, genau genommen die 21igste. Perfekt organisiert auch dieses Rennen.

Auch die Deiiitschen haben Probleme mit Bewilligungen: so war lange nicht klar, ob der Ultra überhaupt stattfinden würde und den Titisee mussten sie dieses Mal, leider ganz weglassen, wegen ein paar Unverbesserlichen und zu guter Letzt ist ja da noch das streng geschützte Auerhuhn ein Thema.

War ultrageil und der Name Ultra ist wirklich treffend, ultra war auch das Bier, wo jeder Biker verabreicht bekam, der das Ziel erreichte und schon während der Fahrt das wichtigste Thema war. Busserl euer Bötze.

Vada / Livorno / Italien

Riders: Hansli und Ramses
Facts: 32km / 500 hm

06.10 Uhr – Der Wecker klingelt in aller Hergotts-Früh. Was veranlasst die Menschen bloss, in Ihrem wohlverdienten Urlaub so früh aufzustehen? Richtig – Biken – geiles Biken – ausgewaschene Bachbette, super Singletrails und eine hervorragende Aussicht wartete heute auf die zwei Schlappis-Mattli.

Junior lag noch in den Federn, als Hansli sich bereits draussen bemerkbar machte, nach dem Motto von Roger Federer „chum jetzt“ und kaum noch zu halten war.  Ramses liess sich nicht aus der Ruhe bringen und so konnten Vater und Sohn, wie am Tag vorher abgemacht, pünktlich um 06.30 Uhr zur Königsettappe starten.

Vada ist ein kleines, verschlafenes Dörfchen ca. 30 Kilometer südlich von Livorno direkt am Mittelmeer.  Die heutige Etappe führte die zwei Schlappis zuerst auf dem Veloweg Richtung Norden. Nach den ersten paar flachen Kilometer welche perfekt waren zum Aufwärmen – OK bei fast 18 Grad am Morgenfrüh braucht es kein Aufwärmen, eher ein Einrollen, zeigte das GPS einen Rechtsabzweiger an. Von nun an war fertig Asphalt, jetzt ging es auf Schotterpisten den Berg hinauf. Von Weitem sahen wir bereits unser Ziel, den 380m hohen Monte Pelato.

Die zwei Schlappis kennen eigentlich den Weg hinauf zum Gipfel, doch dieses Mal schlug die heruntergeladene Tour eine neue Route vor: Statt den Berg in gemütlicher Passstrasse-Manier hinauf zu pedalen, führte das GPS die zwei unerschrockenen schnurstracks gerade hinauf zum Gipfel.  Mit jedem Tritt in die Pedalen zeigte das GPS einen Höhemeter mehr an. Oben auf dem Dach der Welt angekommen, genossen Junior und Senior die dolle-dolle Aussicht – über die ganze Toscana.

Nach schönen Fotos und dem obligaten Selfie, wurden die Carbon-Pferde wieder gesattelt und die Abfahrt konnte unter die Räder genommen werden. Diese erwies sich als heimtückisch, ging es doch am Anfang in einen ausgewaschenen Bachbett, mit grossen Steinen, hinunter.  Aber die Schluckfreudigkeit der beiden 29er Fahrwerken machte dies ohne Probleme wett.
So donnerten die zwei tollkühnen Schlappis ins Tal hinunter. Aussage von Ramses: „Das isch abe wie es dicks Kind ufem Gigampfi“.  Weiter ging es durch alte Italienische Dörfer, schöne Landschaften und Alleen zurück zum Campingplatz.

Früher wurde nach so einer Tour, ein kaltes Bier in den Rachen gekippt. Heute genügt den sportlichen Schlappis einen feinen Kaffee.  Zu guter Letzt wurden die Waden im 25 Grad warmen Meer gebadet, so gibt es garantiert keinen Muskelkater. (Anm. der Red,: Selbstverständlich wurde das Bier in der Beach-Bar nachgeholt)

 

Jura Derby Family Tour

Facts: 23 bis 32 bzw. 43 km (mit Anfahrt) – 200 bis 250 hm
Riders: Franky, Mercedes, Melanie, Bötze, Lenny, Isaias, Fernanda, Jael & Baba Moikk
Strecke: Boningen-Fulenbach-Härkingen-Neuendorf-Niederbuchsiten-Oberbuchsiten-(Kontrolle und Verpflegung beim Rest. Chutz Oberbuchsiten)-Egerkingen-Neuendorf – Härkingen-Gunzger Allmend-Boningen

https://www.vcborn.ch/jura-derby.html

Pünktlich um 9 Uhr trafen sich die vier Family-Teams fürs Jura Derby 2019. Isaias & Fernanda, Fränky & Mercedes mit Melanie,  Motschle mit Jael und Boetze mit Lenny.
Als man „eingecheckt“ hatte, kam es, wie es kommen musste und die ersten Regentropfen vielen auf die gesegneten Bikeschlappis & Familiy Köpfe. Fränky fand das gar nicht amüsant, zumal er sich für den Sommerlook entschieden hatte und sein App ein klares No-Rain-Zeichen präsentierte.

Nun ging es los und die Kidz nützten jede Pfütze um alles um sich herum vollzuspritzen. Ohne Regen und gut signalisiert, nahmen die Bike-Fam-Crew Kilometer für Kilometer unter die Räder bis, ja bis der ersehnte Verpflegungsposten in Oberbuchsiten erreicht war. Voller Freude widmete man sich den Orangen, Biberli, Bouillon und anderen Leckereien. Am Schluss gabs noch ein „Mannschaftsfoto“ und wieder ab auf die Räder.

Die 2. Hälfte absolvierten alle Beteiligten mit voller Power bis ins ins Ziel nach Boningen. Geschafft! Nun kam der kulinarische Höhepunkt mit allen Wurstvarianten die der liebe Gott je erfunden hat, mit Bier & Mineral. Kompliment an die Kidz, Jael die diese Strecke schon letztes Jahr gemeistert hatte und dieses Jahr again, Melanie die ihre erste grosse MTB- Strecke ohne mit der Wimper zucken meisterte und Lenny der das erste Mal auf dieser Tour dabei war und es sichtlich genoss, wär da nicht noch der Wunsch nach dem Kebab so gross gewesen ;-) Weiter so Kidz und nicht zu vergessen die Frauen, die ihre Räder stolz durch s‘Ziel trugen, eh fuhren.
Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja, die Männer, okay die waren auch noch dabei und ja, auch sie schafften es bis zu ihrem heissgeliebten Bier.

Busserl Bö.

Ortler Bike Marathon

Rider: Bötze
Facts: 90 km / 3000 hm
http://www.ortler-bikemarathon.it/de/

Nach 4 x umsteigen und einem Trostplatz auf dem Treppchen beim Buschauffeur war der Anfahrtsweg nach Glurns geschafft, 5 Std. Glurns selber auf fast 900 hm, eines der kleinsten Städte der Alpen, mit erhaltener Stadtmauer, begrüsste mich mit zahllosen Bikern, Rennvelos und einem grossen Bier :)

Nachdem ich mich gut eingelebt hatte, ging es also am Samstag zur Sache. Wunderschönes Wetter verhiess unter anderem, dass die Temperaturen steigen würden und zwar massiv.

Nach dem Startschuss, ging es wie nicht anders zu erwarten ziemlich heftig los, obwohl die Zeit erst nach dem Stadttor gemessen wird, traten die meisten schon im Städtli voll aufs Gaspedal, ob die das wussten – mich wunderte, dass sie die Stadtmauern noch ganz liessen, so geladen schienen meine Mountain-Bike-Leidensgenossen.

Das Rennen war geprägt durch zwei riesige Steigungen, Nr.1 der Pfaffensee, Nr. 2 der/die/das Mösl ;), welche, ca. 3/4 der Höhenmeter ausmachten. Das Vorpreschen einiger Biker war extrem, umso erstaunter war ich dann, dass einige von ihnen bei Rampen und schwierigen Downhills ihre „Turnschuhe“ bevorzugten. Noch erstaunter war ich aber als wir beim Kloster absteigen MUSSTEN. Ich darf was nicht? über das Kopfsteinpflaster des Klosters fahren, heiliger Boden :!?!) – Soll ich fliegen?

Ein spezielles junges Bikerennen, welches zum 5 Mal durchgeführt wurde, durch Burgen und Klöster mit einer unglaublich schönen Aussicht. Um den Haidersee und später den Reschensee konnte man so richtig Dampf geben, allerdings nicht ohne Gegenwind, schon wieder dieser bl… Gegenwind, grrr, vor allem beim Haidersee.

Nach der Mösl-Tortour ohne Ende, bei der ich mich mit einer Dame bis zur Spitze des Berges abwechselte und wir beide dem Verzweifeln nahe waren, wurde mir beim Verpflegungsposten versprochen, es sei jetzt wirklich nicht mehr so schlimm, der Rest. Wirklich?

Wirklich; wer den 2. riesen Anstieg bezwungen hat, welcher übrigens auch bei der Classic-Variante überwunden werden muss, hat es fast geschafft. Von da an kann man getrost Vollgas geben, die 2 bis 3 Gegensteigungen rechnen wir mal nicht ;) Die Bierlein nachher muss ich auch nicht extra erwähnen, die waren so schnell weg, da haben wir immer noch mehr Übung, als beim Strampeln ;)

Toller Anlass, mal was anderes, im südländischem Flair, und z. T. speziellen Gegebenheiten, wie Burg & Kloster und einem Turm im Wasser ;)

Bussi Bötze

Gümmeler Tour

header-bö

Riders: Marlboro-Man & Mr. German Bötschalan
Facts: 204 km / 2’886 hm

https://www.strava.com/activities/2255618457

Am letzten Tag des Märzes setzten sich 2 schlappe Biker auf den Renner für die grosse „Gümmelertour“ aus dem Jahre 2012 des berühmten Iron Bikes.

Nachdem sie die Orientierung wieder gefunden hatten und die Sommerzeit inkl. Wiliberg hinter sich liessen, ging es Kilometer um Kilometer bis nach Malters, danach Richtung Seetal, wo die beiden eine hübsche Steigung erwartete… Dr. Oetschaland träumte während der ganzen Fahrt von einem Kaffee, welcher ihm vom Fränki dem Supergümmeler hoch und heilig versprochen wurde, dieser Kämpfte wie gewohnt nicht mit den Kilometern, nein, auch nicht mit den Höhenmetern, sondern mit den anfangs eisigen Temperaturen ;)

Nach einem Zi…-Stop – bitte keine Fragen dazu – und der Hilfe an einem orthodoxen Rennfahrer, Tipps zu seinem Rennvelo und seiner Strecke geben durften, da ist der arme Quasi-Gümmeler wohl heute noch nicht fertig, ging es zurück vorbei am Baldeggersee, Richtung Entlebuch über die berüchtigte Rengg und „plötzlich“ war es 20 Grad wärmer, ächz.
Fränki versuchte vergebens ein Salami-Sandwich zu ergattern, es war ihm einfach nicht vergönnt, so radelte man heimwärts, okay, in Doppleschwand kam noch mal eine richtig fieser Gegenanstieg, danach dann Wolhusen-Menznau und den Rest kennt ihr ja sowieso, okay, mit einer klitzekleinen Zusatzschlaufe vor Fränkis Home ;)
Die Tour fühlte sich lange an, „gell Fränki, das machen wir nie mehr…!“
Bis zum nächsten Mal zumindest ;) Auf jeden Fall war das Bierlein in Rothrist wieder mal köstlich bei Fränkis zu Hause, danke nochmals & Prost.

Text v. Dr. Oetschalan

 

Brunch Ride

Riders: Baba Moikk, E-Kriegel, Dr. Bö, Aschi the Butcher, Joe der Braumeister, Marlboro-Man Franco, Isaias el Toro und Dave Rasputin
Facts: 36.59 km / 652 hm

https://www.strava.com/activities/1971864399
Flickr Pix

Sonntag Morgen acht Uhr, der Nebel hängt noch dicht am Himmel und die Temperaturen um den Gefrierpunkt sprechen eher für einen Sonntag auf dem Sofa, als für eine Biketour. Doch acht hartgesottene oder vielleicht auch eher weichgekochte Schlappis lassen sich davon nicht beirren und wagen den Ritt durch die Prärie. Über Stock und Stein, hoch und runter ins Luzerner Hinterland und wieder zurück Richtung Mättenwil mit dem „Söilichäller“ (www.stampfi.ch) als Ziel. Dort nämlich wartet ein währschafter Sonntagsbrunch auf die hungrigen und durstigen Gesellen. Zwei prächtige Käse-Fleischplatten und eine chüschtige Rösti mit Spiegelei wollen vertilgt werden. Als der Elfischuss an diesem Sonntag dann schon ein bisschen früher losgeht als üblich, genehmigen sich die sonst so seriösen Burschen noch ein, zwei Bierchen und etwas hellen Kaffee. Das dürfte nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, dass sich die zwei neuen Schlappis, Isaias und Dave, doch noch durchringen können, eine würdevolle und hochstehende Dankesrede für die Aufnahme in diesem erlauchten Kreis zu schwingen – wenn auch mit Unterstützung von ihren zwei unglaublich wortgewandten Mentoren. Mit einem letzten Bier lassen die Herrschaften diesen SAUglatten Morgen ausklingen und schlingern mit ihren Hobeln Richtung Zofingen.

Fazit: Für den einen oder anderen Bikeschlappi war es einer der schönsten Sonntage überhaupt.

Iron Bike Einsiedeln

ib-einsiedeln-18

Riders: Franky & Bötze
Facts: 101 km / 3700 hm
https://www.iron-bike.ch

Nach vielen Kilometern und einigen „Monstertouren“ in der Heimat, vor allem im Juragebiet, waren Fränki & Boetze ready für die 3700 HM, sicher waren sie sich aber nicht…;-)

Nachdem man beim Hotel eingecheckt und bei einem letzten Kaffee noch eine charmante Bekanntschaft gemacht hatte, wurde es langsam ernst.

So stand man schlotternd vor Kälte,…, „gäll Fränke ;)“, hinter den z. T. top trainierten Fahrern ein.
Nachdem man am Sihlsee mit über 40 km/h loslegte, wurde schnell klar, dass dieses Tempo für die Spitzenfahrer okay war, für uns aber ganz und gar nicht…
So waren die ersten 50 km geprägt von einem ständigen auf und ab, wobei sich die Bikeschlappis durchbeissen mussten, immer froh, wenn wieder 10 km mehr geschafft waren und ein neues Schild die Landschaft zierte – 10, 20, 30 km…
Fränki seinerseits, liess es sich nicht nehmen, auch mal eine „Schmuie“ anzuzünden und ein kleines Päuseli zu machen, bei 7 bis 8 Std. auf dem Sattel ist das ja auch nachvollziehbar, zumindest das mit der Pause ;)

Dr. Bö war froh, als die ersten 50 km vorbei waren und man im Gebiet Hoch-Ybrig den Spirstock und die Räder nahm, knappe 1000 hm an einem Stück, das bevorzugten beide Fahrer.

Unvergessen die Totenschädel-Schilder bei den dollen Downhills und den Ich-steige-jetzt-besser-ab-Downhills, ist da wirklich jemand heruntergefahren mit einem CC-Bike? falls ja, ziehen wir den Hut, wie auch die extremen Uphills, wo wir dachten, was ist jetzt das schon wieder???

Wir hatten aber beide das 1. und 2. „Ziel“ erreicht und wurden nicht ausgesondert und somit nochmals richtig gequält, speziell auf den letzten 10 km, zu allem Überfluss hatten sie die Strecke in diesem Jahr nochmals etwas ausgebaut. Immerhin hatte Fränki bei der letzten Verpflegung noch ein Bier erhalten, ja ihr habt richtig gelesen, „Bier“ und Bötze ein Stückli Kuchen.

Neben diesem angenehmen Teil wurde die schlappen Säcke aber so richtig durchgeschüttelt und traktiert, es soll Menschen geben, die sowas brauchen ;)

Das Ziel war, überhaupt ins Ziel zu kommen, um 8 Std. +/-, wenn es irgendwie ginge, dies haben wir geschafft. Die anschliessenden Bierlein waren eine Wohltat, ebenso dass viel zu kleine Rindsfilet zum Abendessen, worauf Fränki-Boy sich noch einen Dürüm beim Türken um die Ecke gönnte.

Fazit: Ein riesen Spass, topp organisiert, grosses Kompliment unsererseits, wir kommen wieder keine Frage, gäll Fränki ;-)