Iron Bike Einsiedeln 2021

Rider: Bötze
Facts: 101/3700 Strecke ab Einsiedeln
77/2400 Strecke ab Einsiedeln
53/1400 Strecke ab Einsiedeln
33/900 / 2’756 hm Strecke ab Euthal

Das IB Einsiedeln finde ich eines der tollsten Rennen, aber verschenkt wird auch hier kein einziger HM 😉, dieses Mal übrigens auch als Schweizer Meisterschaft ausgetragen, die 25igste Austragung welche Lukas Flückiger für sich entschied.

Das Rennen scheint HM ohne Ende zu haben, die Abfahrten sind teilweise voller Schotter und das macht das Ganze einige Male zur Rutschpartie.

Der Bikersegenvon Pater Lorenz kurz vor dem Start war dieses Mal nicht zu hören, aber immerhin Hells Bells von AC/DC war auch dieses Jahr mit dabei, der Start- und Zielbereich verschoben, also nicht direkt beim Klosterplatz.

Die Stimmung am Sihlsee entlang ist einmalig, wenn sich die ganze Meute aufmacht um die 100 km unter die Räder zu nehmen, der Sound der Räder ist so cool 😊!

Ab der Teufelsbrücke fing das «ufe ond abe» an und das Feld wurde relativ schnell auseinandergezogen. Brandegg war nach kurzer Zeit erreicht und somit die ersten 20 km. Bei Willerzell fanden wir uns am See wieder und nach einer netten Steigung, fuhren wir Richtung Euthal erneut an den Sihlsee, wo uns die Leute anfeuerten, die Stimmung ist einfach phänomenal in Einsiedeln!

Nachdem man Wisstannen überlebt haben sollte, kam der grosse Bergpreis näher, der Spirstock, leider reichte es auch dieses Mal wieder nicht ganz als erster dort anzukommen 😉.
Der Aufstieg dauert ewig und man kann sagen: «wenn du den geknackt hast, hast noch nicht alles, aber die Hoffnung besteht dann, es auch zu Ende zu bringen 😉
Die Aussicht ist atemberaubend auf der Spitze des Spirstocks.

Danach gilt es, die eher heftige Abfahrt und die Räder zu nehmen.

Mit dem Hardtail wurde ich durchgeschüttelt und gerüttelt was das Zeug hält, kleiner Tipp am Rande, einfach den Lenker nicht loslassen 😉.
Zu erwähnen bleibt noch die Holzegg, diese Abfahrt am besten links liegen lassen oder ganz gute Wanderschuhe anschnallen, ansonsten wird es schwierig diesen Part zu bewältigen, die Elite ist hier natürlich ausgenommen.

Sauglatte Abfahrt, aber man sollte hochkonzentriert bleiben. Insgesamt 3 gemeine Gegensteigungen muss man noch erklimmen, ehe Mann oder Frau ins Ziel einfahren darf und das ist dann wirklich ein Befreiungsschlag und unglaublich schön 😊. Die Festwirtschaft suchte man vergebens dieses Jahr, aber es gibt 1001 Weg, wie man zu «seinem Bier» gelangt, in diesem Sinne: «Prost!»
Die Zukunft des IB steht noch in den Sternen, eigentlich war dies das letzte IB Einsiedeln, mangels Nachwuchs beim OK, aber man weiss ja nie, hoffen wir auf ein kleines Wunder für dieses extrem coole, stimmungsgeladene MTB-Rennen mit seinen treuen Bike-Fans und den tollen Zuschauern.

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