Iron Bike Einsiedeln

Rider: Bötze
Facts: 101 km / 3’700 hm
https://www.iron-bike.ch

Währenddem die Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften in Grächen stattfand, die Hector Leonardo Paez aus Kolumbien und die Französin Pauline Ferrand-Prévot für sich entschieden, ging auch das dritte Iron Bike dieses Jahr über die Bühne und zwar jenes in Einsiedeln, welches das letzte der Classic-Serie ist.

Wie üblich begann das Ganze mit einer Schweigeminute und dem Segen des Abts von Einsiedeln, danach ertönten die Glocken von AC/DC, „so geil“.

Das erste Mal, das einem das Gefühl beschleicht, „da kommt was auf dich zu:“ so war es dann auch, der Start war wieder unglaublich schnell, das Surren der Räder am Sihlsee entlang, mit 40 z. T. 50 Sachen unterwegs.

Schmale Trails mit zu vielen Bikern folgten extreme Rampen, die viel steiler nicht sein konnten. Die Strecke bis zum Euthal wo wir das letzte Mal den See von nahem sahen, war dann auch geprägt von einem ständigen auf und ab. Nun stiess die Spitze der 70 km-Strecke zu uns; die schmalen Jungs und Mädels waren aber schnell wieder aus meinem Sichtfeld ;). Zu erwähnen wäre hier noch die erste gefährliche Abfahrt auf der Schotter Stein Strasse. Wer hier nicht aufpasst ist erstmals weg vom Fenster.

Den Bergpreis auf dem Wisstannen konnte man aus zeitlichen Gründen nicht entgegennehmen ;-) Das war ein kleiner Vorgeschmack, was noch kommen würde. Der „grosse Bergpreis“ kam dann auf dem Spirstock, doch bis dahin waren es endlose Höhenmeter die man sich erkämpfen durfe und die anschliessende Schiebepassage auf die Spitze war dann der Höhepunkt in jeglicher Hinsicht. Die Aussicht auf beide Seiten der Spirstocks war atemberaubend.

Neben ein paar schönen Abfahrten, die aber auch nicht ohne waren, und einer extremen Passage, die v. a. die Elite fahren konnte, kamen auch wieder extrem steile Schotterpisten die zu fahren waren. Jetzt ging es darum das Tempo einigermassen zu halten und trotz anbahnenden Krämpfen, durchzubeissen.

Die Stimmung und das soll hier mal gesagt sein, ist der Hammer am Iron Bike Einsiedeln. Kenne bis jetzt nichts Vergleichbares; toll wie alle mitmachen und dich bis zum Schluss anfeuern, das hilft wirklich ;-) Der Mann im Liegestuhl, der auf den letzten steilen Hügel zeigt, wo sich die Strecken mischten, kannte ich ja schon und es hat mich kalt gelassen, ist es doch def. der letzte Hügel vor dem rettenden Ziel, das sahen andere aber nicht so und die Jammerei ging dementsprechend los ;)

Jetzt galt es noch die letzte Abfahrt zu bewältigen, teilweise vorbei an den Teilnehmer der kürzeren Strecken. Welch ein Gefühl, endlich die Ziellinie zu überqueren und das anschliessende Bier war ein Geschenk Gottes ;-)

Dieses Rennen ist definitiv eine Challenge, die Stimmung an diesem top organisierten Event ist aber einmalig und so gesehen hat es einen ganz besonderen Status verdient. (Text: Bötze)

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