Bikeschlappis Goldtour

Riders: Dave, Franky & Bötze
Guest: Sven
Facts: 213 km & 4700 hm
Connect Garmin
www.alpenbrevet.ch

Furka, Nufenen, Lukmanier und Oberalppass, knapp 5000 HM waren das Ziel.

Immer wieder kam die Frage auf, wer sich diese Tortour überhaupt antun wollte und warum man nicht die alte Strecke ausgewählt hatte, welche nicht ganz sooo lang gewesen wäre. Egal ;), der Leidensweg war immens und immens lang, zwischen 9 1/2 und 10 ½ Std. war die Leidenszeit für die drei Schlappis und Sven, unserer Speerspitze.

Part 1 | 7,4% | 12 km | 2429 m. ü. M. (Eröffnung 1866)

Der Furka war zum Einfahren gerade richtig, mit frischen Beinen absolut machbar und so plauderten sich die Schlappis & Sven Meter für Meter hoch. Anschliessend eine flotte Abfahrt ins Tal ehe der Nufenenpass wartete.

Part 2 | 8,6% | 13 km | 2478 m. ü. M. (Eröffnung 1964)

Schlappe 1119 HM gilt es abzustrampeln, der Nufenenpass erwies sich als eine Herausforderung, Herr Böttger wurde von seinen Kollegen denn auch mehrfach gewarnt: „dä esch ganz schlimm und hört nie uf“, ja genau so war es, ich dachte immer wieder: „warum nimmt er kein Ende“. Dazu kam, dass das Thermometer analog dem Nufenen stetig aufwärts ging. „Shit“, wie kann ein Pass so gemein sein und wie gemein ist es, wenn e-Bikes ohne einen Schweisstropfen zu verlieren locker an einem vorbeirauschen! Nach einer gefühlten halben Ewigkeit oben angekommen, gab es dann ein wunderschönes Gruppenbild auf 2478 m. ü. M. Anschliessend ging es auf die 60 km lange Abfahrt über Airolo bis nach Biasca, welche geprägt war von extremen Gegenwind und keinesfalls nur als Erholung diente.

Part 3 | 4% | 40 km | 1915 m. ü. M.

Vor der Grillparade gab es noch Spaghetti und Pasta, gepaart mit Cola und Mineral für die 4 Radler. Wunderbar, aber es war schon etwas später und ich dachte „shit,“ wir haben immer noch 2500 HM zu bewältigen und so wirklich frisch fühlte sich niemand von uns. 1613 HM über 40 km verteilt, einfach herrlich der Weg zum Lukmanier, vor allem die Temperatur, das Wort heiss hat für uns vier seitdem eine neue Bedeutung. Man fühlt sich wie ein Würstchen über dem Grill und es gibt kein entrinnen als mitten durch die Hitze zu radeln. Ein ganz schöner Teil des Alpenbrevet, aber es war stellenweise so heiss, dass wir kurze Pausen einbauen mussten, sonst wäre es wohlmöglich kritisch geworden. Fränki war besonders angetan von der prallen Sonne und so kam öfters mal der Satz: „Aso jetzt esch fertig, jetzt gohts eifach nöme, das hört jo nie uf“ ;) Oben angekommen ging es ab Richtung Disentis, rasant wie sich das gehört, wenn man mal von den nervenden Bausteln bzw. Ampeln absieht.

Part 4 | 4,4% | 21 km | 2044 m. ü. M.

30 km taleinwärts und dann kam der Oberalppass, der, auch dank angenehmeren Temperaturen besser zum Fahren war. Aber klar, auch dieser wurde uns vieren nicht geschenkt, trotzdem sehr cool, waren wir doch sozusagen alleine. Oben angekommen zeigte der Uhrzeiger dann doch auch schon 20:30 Uhr an und es wurde so richtig schön kühl. Dave hatte extremen Drank ins Tal und so nahmen wir die restlichen 10 km Abfahrt noch unter die Räder, dort wartete Sven schon mit einem breiten Lächeln im Gesicht auf uns. In Andermatt angekommen waren wir einfach nur happy es endlich geschafft zu haben.

Zu Hause im Dörfli  ;-), gab es dann noch das verdiente Bier mit feinen Pommes, Yesss! (Text: Bötze)

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