Iron Bike Einsiedeln

ib-einsiedeln-18

Riders: Franky & Bötze
Facts: 101 km / 3700 hm
https://www.iron-bike.ch

Nach vielen Kilometern und einigen „Monstertouren“ in der Heimat, vor allem im Juragebiet, waren Fränki & Boetze ready für die 3700 HM, sicher waren sie sich aber nicht…;-)

Nachdem man beim Hotel eingecheckt und bei einem letzten Kaffee noch eine charmante Bekanntschaft gemacht hatte, wurde es langsam ernst.

So stand man schlotternd vor Kälte,…, „gäll Fränke ;)“, hinter den z. T. top trainierten Fahrern ein.
Nachdem man am Sihlsee mit über 40 km/h loslegte, wurde schnell klar, dass dieses Tempo für die Spitzenfahrer okay war, für uns aber ganz und gar nicht…
So waren die ersten 50 km geprägt von einem ständigen auf und ab, wobei sich die Bikeschlappis durchbeissen mussten, immer froh, wenn wieder 10 km mehr geschafft waren und ein neues Schild die Landschaft zierte – 10, 20, 30 km…
Fränki seinerseits, liess es sich nicht nehmen, auch mal eine „Schmuie“ anzuzünden und ein kleines Päuseli zu machen, bei 7 bis 8 Std. auf dem Sattel ist das ja auch nachvollziehbar, zumindest das mit der Pause ;)

Dr. Bö war froh, als die ersten 50 km vorbei waren und man im Gebiet Hoch-Ybrig den Spirstock und die Räder nahm, knappe 1000 hm an einem Stück, das bevorzugten beide Fahrer.

Unvergessen die Totenschädel-Schilder bei den dollen Downhills und den Ich-steige-jetzt-besser-ab-Downhills, ist da wirklich jemand heruntergefahren mit einem CC-Bike? falls ja, ziehen wir den Hut, wie auch die extremen Uphills, wo wir dachten, was ist jetzt das schon wieder???

Wir hatten aber beide das 1. und 2. „Ziel“ erreicht und wurden nicht ausgesondert und somit nochmals richtig gequält, speziell auf den letzten 10 km, zu allem Überfluss hatten sie die Strecke in diesem Jahr nochmals etwas ausgebaut. Immerhin hatte Fränki bei der letzten Verpflegung noch ein Bier erhalten, ja ihr habt richtig gelesen, „Bier“ und Bötze ein Stückli Kuchen.

Neben diesem angenehmen Teil wurde die schlappen Säcke aber so richtig durchgeschüttelt und traktiert, es soll Menschen geben, die sowas brauchen ;)

Das Ziel war, überhaupt ins Ziel zu kommen, um 8 Std. +/-, wenn es irgendwie ginge, dies haben wir geschafft. Die anschliessenden Bierlein waren eine Wohltat, ebenso dass viel zu kleine Rindsfilet zum Abendessen, worauf Fränki-Boy sich noch einen Dürüm beim Türken um die Ecke gönnte.

Fazit: Ein riesen Spass, topp organisiert, grosses Kompliment unsererseits, wir kommen wieder keine Frage, gäll Fränki ;-)

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