Vada / Livorno / Italien

Riders: Hansli und Ramses
Facts: 32km / 500 hm

06.10 Uhr – Der Wecker klingelt in aller Hergotts-Früh. Was veranlasst die Menschen bloss, in Ihrem wohlverdienten Urlaub so früh aufzustehen? Richtig – Biken – geiles Biken – ausgewaschene Bachbette, super Singletrails und eine hervorragende Aussicht wartete heute auf die zwei Schlappis-Mattli.

Junior lag noch in den Federn, als Hansli sich bereits draussen bemerkbar machte, nach dem Motto von Roger Federer „chum jetzt“ und kaum noch zu halten war.  Ramses liess sich nicht aus der Ruhe bringen und so konnten Vater und Sohn, wie am Tag vorher abgemacht, pünktlich um 06.30 Uhr zur Königsettappe starten.

Vada ist ein kleines, verschlafenes Dörfchen ca. 30 Kilometer südlich von Livorno direkt am Mittelmeer.  Die heutige Etappe führte die zwei Schlappis zuerst auf dem Veloweg Richtung Norden. Nach den ersten paar flachen Kilometer welche perfekt waren zum Aufwärmen – OK bei fast 18 Grad am Morgenfrüh braucht es kein Aufwärmen, eher ein Einrollen, zeigte das GPS einen Rechtsabzweiger an. Von nun an war fertig Asphalt, jetzt ging es auf Schotterpisten den Berg hinauf. Von Weitem sahen wir bereits unser Ziel, den 380m hohen Monte Pelato.

Die zwei Schlappis kennen eigentlich den Weg hinauf zum Gipfel, doch dieses Mal schlug die heruntergeladene Tour eine neue Route vor: Statt den Berg in gemütlicher Passstrasse-Manier hinauf zu pedalen, führte das GPS die zwei unerschrockenen schnurstracks gerade hinauf zum Gipfel.  Mit jedem Tritt in die Pedalen zeigte das GPS einen Höhemeter mehr an. Oben auf dem Dach der Welt angekommen, genossen Junior und Senior die dolle-dolle Aussicht – über die ganze Toscana.

Nach schönen Fotos und dem obligaten Selfie, wurden die Carbon-Pferde wieder gesattelt und die Abfahrt konnte unter die Räder genommen werden. Diese erwies sich als heimtückisch, ging es doch am Anfang in einen ausgewaschenen Bachbett, mit grossen Steinen, hinunter.  Aber die Schluckfreudigkeit der beiden 29er Fahrwerken machte dies ohne Probleme wett.
So donnerten die zwei tollkühnen Schlappis ins Tal hinunter. Aussage von Ramses: „Das isch abe wie es dicks Kind ufem Gigampfi“.  Weiter ging es durch alte Italienische Dörfer, schöne Landschaften und Alleen zurück zum Campingplatz.

Früher wurde nach so einer Tour, ein kaltes Bier in den Rachen gekippt. Heute genügt den sportlichen Schlappis einen feinen Kaffee.  Zu guter Letzt wurden die Waden im 25 Grad warmen Meer gebadet, so gibt es garantiert keinen Muskelkater. (Anm. der Red,: Selbstverständlich wurde das Bier in der Beach-Bar nachgeholt)

 

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