Ortler Bike Marathon

Rider: Bötze
Facts: 90 km / 3000 hm
http://www.ortler-bikemarathon.it/de/

Nach 4 x umsteigen und einem Trostplatz auf dem Treppchen beim Buschauffeur war der Anfahrtsweg nach Glurns geschafft, 5 Std. Glurns selber auf fast 900 hm, eines der kleinsten Städte der Alpen, mit erhaltener Stadtmauer, begrüsste mich mit zahllosen Bikern, Rennvelos und einem grossen Bier :)

Nachdem ich mich gut eingelebt hatte, ging es also am Samstag zur Sache. Wunderschönes Wetter verhiess unter anderem, dass die Temperaturen steigen würden und zwar massiv.

Nach dem Startschuss, ging es wie nicht anders zu erwarten ziemlich heftig los, obwohl die Zeit erst nach dem Stadttor gemessen wird, traten die meisten schon im Städtli voll aufs Gaspedal, ob die das wussten – mich wunderte, dass sie die Stadtmauern noch ganz liessen, so geladen schienen meine Mountain-Bike-Leidensgenossen.

Das Rennen war geprägt durch zwei riesige Steigungen, Nr.1 der Pfaffensee, Nr. 2 der/die/das Mösl ;), welche, ca. 3/4 der Höhenmeter ausmachten. Das Vorpreschen einiger Biker war extrem, umso erstaunter war ich dann, dass einige von ihnen bei Rampen und schwierigen Downhills ihre „Turnschuhe“ bevorzugten. Noch erstaunter war ich aber als wir beim Kloster absteigen MUSSTEN. Ich darf was nicht? über das Kopfsteinpflaster des Klosters fahren, heiliger Boden :!?!) – Soll ich fliegen?

Ein spezielles junges Bikerennen, welches zum 5 Mal durchgeführt wurde, durch Burgen und Klöster mit einer unglaublich schönen Aussicht. Um den Haidersee und später den Reschensee konnte man so richtig Dampf geben, allerdings nicht ohne Gegenwind, schon wieder dieser bl… Gegenwind, grrr, vor allem beim Haidersee.

Nach der Mösl-Tortour ohne Ende, bei der ich mich mit einer Dame bis zur Spitze des Berges abwechselte und wir beide dem Verzweifeln nahe waren, wurde mir beim Verpflegungsposten versprochen, es sei jetzt wirklich nicht mehr so schlimm, der Rest. Wirklich?

Wirklich; wer den 2. riesen Anstieg bezwungen hat, welcher übrigens auch bei der Classic-Variante überwunden werden muss, hat es fast geschafft. Von da an kann man getrost Vollgas geben, die 2 bis 3 Gegensteigungen rechnen wir mal nicht ;) Die Bierlein nachher muss ich auch nicht extra erwähnen, die waren so schnell weg, da haben wir immer noch mehr Übung, als beim Strampeln ;)

Toller Anlass, mal was anderes, im südländischem Flair, und z. T. speziellen Gegebenheiten, wie Burg & Kloster und einem Turm im Wasser ;)

Bussi Bötze

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